Erinnerungen an Tristan

Auf dieser Seite sammeln wir Erinnerungen von Menschen, die Tristan persönlich kannten. Wenn Sie Tristan zu Lebzeiten kannten, können Sie uns gern Ihre Erinnerungen unter kontakt@mordfall-tristan.de oder über unsere Facebook-Seite mitteilen. Die Veröffentlichung erfolgt, wie hier zu sehen, anonym. Die Namen der Personen, die hier zitiert werden, sind uns bekannt.

„Ich war Tristans Schulkamerad. Ich habe Tristan als ruhigen, netten Jungen in Erinnerung. Er war stets freundlich und wollte Streit immer aus dem Weg gehen. Auch war er, so hatte ich den Eindruck, sehr kindlich naiv, denn er hat sich gern Gruppen angeschlossen, ganz egal wer es war. So als würde er einfach Freunde suchen. Auch war er großzügig und sagte niemals nein, wenn man ihn um etwas bat. Das letzte Mal, als ich Tristan sah, war in unserer [Schul]pause, er ist an dem Tag früher nach Hause und kam leider nie wieder zurück.“

„Wir kannten uns aus dem Kindergarten und der Grundschule. Wir sind zusammen auf Ostern- und Herbstfreizeiten gefahren. Wir haben in der Sieringstraße zusammen Fußball gespielt. Wir alle erinnern uns noch ganz genau an den Tag. Wo wir waren, wie wir es erfahren haben. Es hat mich getroffen wie ein Schlag. Niemand, der die ersten Tage [nach Tristans Tod] nicht mitgemacht hat weiß, was Tristans Freunde gefühlt haben. Vergessen kann ihn von uns niemand! Es begleitet einen ein Leben lang. Wir denken oft an Tristan. Wie alt er jetzt wäre. Wie er aussehen würde. Er hat mir in den Freizeiten Liebesbriefe geschrieben und unter der Tür durchgeschoben. Ich kenne Tristan nur als netten Bub, der immer nach Liebe und Familie gesucht hat. Er hat seine Mama immer sehr vermisst und war manchmal traurig. Wir waren Kinder… und plötzlich erkannten wir, dass man mit jedem Alter sterben kann. Man weint heute noch und hat einen schweren Stein im Bauch. Wenn ich ihn auf einem Foto sehe, kommt alles wieder… die Angst… die Traurigkeit und die Erinnerung wie er lachte, wie er Fußball gespielt hat, wie er mich auch manchmal geärgert hat. Ich selbst habe meinen Kindern von Tristan erzählt und so lebt er in unseren Erinnerungen weiter.“

„Tristan war ein fröhliches Kind. Er suchte nach Freunden. Viele hatte er nicht, meistens waren sie älter als er. Er war nicht ängstlich, aber er fasste schnell Vertrauen zu Fremden. Danke Tristan, dass ich dich kennenlernen durfte.“

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